In den vergangenen Wochen haben uns vermehrt Beschwerden über den Fuchs in unserer Anlage erreicht. Genannt werden unter anderem verschleppte Schuhe sowie durchwühlte Pflanzentöpfe.
Wir möchten klarstellen, dass die Vereinsleitung dieses Problem nicht dauerhaft lösen kann.
Eine kostenpflichtige Lebendfang-Aktion mit anschließender Umsiedlung wäre zwar grundsätzlich möglich, kostet jedoch etwa 400 bis 500 Euro pro Einsatz. Diese Maßnahme beseitigt das Problem auch nicht, da ein freigewordenes Revier innerhalb kurzer Zeit von einem anderen Fuchs übernommen wird. Es wäre daher keine nachhaltige Lösung, sondern lediglich eine kurzfristige und kostspielige Maßnahme.
Der wirksamste Beitrag, den alle leisten können, ist daher: Den Fuchs konsequent vergrämen, damit er die Scheu vor Menschen behält und die Anlage als unattraktiv wahrnimmt. Geeignete Maßnahmen finden sich zahlreich im Internet.
Schuhe, Futter und andere für Wildtiere interessante Gegenstände nicht unbeaufsichtigt im Freien liegen lassen.
Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass der Fuchs trotz der bekannten Probleme gefüttert wird. Auch wenn dies grundsätzlich nicht verboten ist, trägt es maßgeblich dazu bei, dass sich das Tier in unserer Anlage aufhält und immer zutraulicher wird. Damit verschärft sich die Situation für alle.
Wir appellieren daher eindringlich an diese Mitglieder, das Füttern zu unterlassen und den Fuchs stattdessen konsequent zu vergrämen. Nur wenn alle mithelfen, besteht die Chance, dass sich der Fuchs wieder aus unserer Anlage zurückzieht.
Die Vereinsleitung wird keine wiederkehrenden kostspieligen Fang- und Umsiedlungsaktionen durchführen, da diese nachweislich keine nachhaltige Lösung darstellen. Weiters werden wir künftig keine weiteren Beschwerden bearbeiten, sofern weiterhin Futter für Wildtiere in der Anlage angeboten wird.
