Wie in jeder sozialen Gemeinschaft braucht es auch im Kleingarten Grundsätze, die das Zusammenleben regeln – diese dienen nicht der Einschränkung, sondern der Sicherung eines guten Zusammenleben in unserer Gartengemeinschaft.

Es liegt in der Verantwortung jedes/jeder Einzelnen, durch entsprechendes Verhalten seinen Beitrag zu leisten.

Ein Kleingarten ist keine Wildnis und ist kleingärtnerisch zu nutzen. Auch im Falle eines Eigengrundes unterliegt man dem Kleingartengesetz und den Vereinsstatuten. Auch sind Pflanzungen und Bauwerke nicht nur mit den Gesetzen sondern auch mit der ortüblichen Ansicht abzugleichen.

Ruhezeiten:
Täglich von 12 bis 14 Uhr ist die Mittagsruhe, in der es keine lauten Arbeiten gibt. Auch am Samstag endet die Mittagsruhe um 14 Uhr, an Sonn- und Feiertagen gilt die Ruhezeit ganztägig (24 Stunden).

Nachbarn:
Es empfiehlt sich im Falle von Grillen, Feierlichkeiten usw. mit den Nachbarn zu reden und diese auf die beabsichtigten Tätigkeiten hinzuweisen. Auch ist es kein Fehler, zusätzlich die Vereinsleitung zu verständigen.

Bauen:
Der Bauherr hat dafür zu sorgen, dass Belästigungen und Schäden durch die Bautätigkeit weitgehend vermieden werden.

Freiflächen:
Die Fläche vor der Parzelle ist bis zur Wegmitte der Parzelle zugehörig und ist, da Pachtfläche, zu pflegen. Ein Recht auf eine bestimmte Nutzung besteht nicht.

Pflanzen:
Das Setzen von Pflanzen ist nur in Ausnahmefällen eingeschränkt.  Das Pflanzen von Nuss- und Alleebäumen ist nicht gestattet und auch ist von Pflanzen abzuraten, die in weiterer Folge Schäden an den Kulturen der Mitglieder verursachen könnten.