Füchse im Kleingarten

Immer wieder, gibt es in unserer Kleingartenanlage Fuchssichtungen. Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf unseren Bericht vom 6.6.2018 auf unserer Webseite, wo wir bereits darüber geschrieben haben. Laut Auskunft der Hotline für Wildtierfragen, kann man einen Fuchs nur durch die im Bericht beschriebenen Maßnahmen das Leben im Kleingarten unangenehm machen.
Hier nochmals die Information zum Thema Fuchs im Kleingarten vom 6.6.2018.

Fuchs im Kleingarten

Foto Mitteregger

Immer mehr Füchse streifen durch das Stadtgebiet und auch durch unsere Kleingartenanlage. Hier finden sie Nahrung, etwa an Futterstellen für Katzen, Hunde und Igel.
Füchse sind zwar scheu, werden sich aber immer dann in der Nähe von Menschen aufhalten, wenn sie darin einen Vorteil sehen, sich also sicher fühlen sowie ausreichend Deckung und Nahrung vorfinden.
Der Fuchs frisst alles, was verwertbar ist und ihm ausreichend viel Energie liefert. Das heißt, dass er sowohl tierisches Eiweiß wie Insekten, Regenwürmer, kleinere Säugetiere und Vögel als auch Beeren, Obst und Gemüse frisst. Beeren im Sommer und Fallobst im Herbst sind für ihn wichtige natürliche Nahrungsquellen, die in unseren Kleingärten im Überfluss vorhanden sind. Alles was unsere Hunde und Katzen nicht fressen oder übrig lassen, nimmt der Fuchs.

Wenn man einen Fuchs dazu bringen möchte, unsere Gartenanlage zu verlassen, sollte man einige grundlegende Dinge beachten. Zunächst einmal sollten alle Nahrungsquellen (Hunde- und Katzenfutter, Vogelfutter und Fallobst) aus dem Garten eliminiert werden. Gartengriller sollten gut gereinigt werden. Gute Erfahrungen werden auch mit Wildvergrämungsgeräten gemacht, die einen Bewegungssensor mit Ultraschalltönen wechselnder Frequenz sowie einem Blitz kombinieren. Auch halten einfache Außenlampen mit Bewegungsmelder Füchse fern, doch weisen diese einen weitaus höheren Gewöhnungseffekt auf als Vergrämungsgeräte. Bei alledem sollte man berücksichtigen, dass Vergrämungsgeräte natürlich auch andere Wildtiere sowie Katzen abschrecken.

Was können wir tun damit der Fuchs unsere Gärten meidet?
– Entfernen Sie Nahrungsquellen wie Hunde-, Katzen- oder Vogelfutter und auch Fallobst!
– Reinigen Sie Ihren Gartengrill gut!
– Räumen Sie Schuhe, Gartenhandschuhe, Kinderspielsachen oder ähnliche Gegenstände über Nacht weg. Füchse verschleppen solche Sachen sehr gerne!
– Schützen Sie Ihre Gartenbeete mit Netzen, oder Drahtumrandungen!
– Falls Sie der Fuchs im Garten stört, vertreiben Sie ihn laut rufend mit einem Besen oder mit Wasser!
– Manchmal gelingt es, Füchse mit Geruchstoffen wie Hundehaaren oder „Katzenstopp“ fernzuhalten!
– Verschließen Sie Unterschlupfmöglichkeiten im Garten oder ums Haus, Füchse können durch Spalten von nur 12 cm schlüpfen!

Füchse gefährden in aller Regel weder Hunde noch Katzen, sie gehen diesen aus dem Weg. Sehr kleine Hundewelpen oder junge Katzen können Füchsen zum Opfer fallen, aber nur dann, wenn keine Menschen oder erwachsene Hunde/Katzen in der Nähe sind. Alle Gartenfrüchte sollten vor dem Essen gründlich gewaschen werden, um gegebenenfalls die Eier des Fuchsbandwurms darauf abzuwaschen. Das Tiefgefrieren tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab. Bei abgekochten Nahrungsmitteln besteht jedoch keine Infektionsgefahr. Der Fuchsbandwurm kann grundsätzlich über den Fuchs (wie es der Name sagt) aber ebenso über Hunde oder Katzen, die nicht regelmäßig entwurmt werden, auf den Menschen übertragen werden.

1 Kommentar

  1. Nachbar

    Danke für die Nachrichten und Informationen auf eurer Homepage, wünsche auch unsere Verantwortlichen wären immer so schnell und aktuell im Netz. Weiter so!

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